Trauer um Sneza von den „Martins-Stuben“
Der Bezirksverein Martinsviertel trauert um Snezána Cvedkovic-Petry, der vorigen Monat überraschend verstorbenen Wirtin der alteingesessenen Gaststätte Martins-Stuben. Die von ihren Gästen liebevoll „Sneza“ genannte Wirtin ist im Alter von 57 Jahren den Folgen einer Gehirnblutung erlegen. Sie wird schmerzlich vermisst.
„Sie war eine waschechte Martinsviertlerin und eine gute Seele fürs ganze Viertel“, befindet Armin Schwarm vom Bezirksverein Martinsviertel, der dort auch seine Treffen abgehalten hat. Sie sei stets hilfsbereit und sozial gewesen. „Sie hatte es selbst nicht üppig, aber sie hat immer gegeben.“ Ein großes Herz hatte die gebürtige Serbierin auch für Jazzmusik.
Das Lokal ist derzeit geschlossen. Aber laut der „Darmstädter Brauerei“ als Besitzer soll es möglichst bald wieder aufmachen. Im Moment werde ein passender Pächter gesucht. Brauereichef Wolfgang Koehler: „Dieser kleine Mittelpunkt im Viertel soll erhalten bleiben.“
Martinsviertel (Watzeverdel)
Beschreibung
Das Martinsviertel ist eines der älteren Viertel Darmstadts. Es grenzt direkt nordöstlich an die zentrale Innenstadt an.Das Martinsviertel war ursprünglich eine kleine bäuerliche Ansiedlung außerhalb der Stadtmauern, in der die Bevölkerung noch Schweine hielt, die auf der Straße herumliefen – deshalb wurde es auch das „Watzeviertel“ genannt. Im alten Teil der Arheilger Straße existiert noch in einem Hof ein erhalten gebliebener „Faselstall“.
Hierher zogen zu Beginn der Industrialisierung die Zuwanderer aus der Umgebung, sodass die Bevölkerung in nur einer Generation zwischen 1880 bis 1910 von 1630 auf 5200 Haushalte anstieg.
In den 1960er Jahren kamen so genannte Flächensanierungen in Mode. Fast wäre das Martinsviertel auch dem Bagger zum Opfer gefallen, aber dank einer dort wohnenden Bürgerinitiative blieben viele alte Fachwerkhäuser erhalten und wurden nach und nach saniert.
Beiträge

Veranstaltungen
09.04.2012
16:00 Uhr
***** 23. HarfArt Konzert ***** Kübelhaus im Prinz-Georg-Garten
Guillaume Perdrix Faszination Harfe „Hiermit kommt für mich alles zum Ausdruck, was ... [mehr]21.04.2012
20:00 Uhr
***** 24. HarfArt Konzert ***** Kübelhaus im Prinz-Georg-Garten
SEMILLA Mediterrane Musik im konzertanten Stil In der Besetzung vorwiegend klassisch mit ... [mehr]05.05.2012
20:00 Uhr
***** 25. HarfArt Konzert ***** Kübelhaus im Prinz-Georg-Garten
Robin Huw Bowen 'Telynor Cymru II' Mae dylanwad Robin Huw Bowen ar y byd Gwerin Cymreig ac ar ... [mehr]05.06.2012
20:00 Uhr
***** 27. HarfArt Konzert ***** Kübelhaus im Prinz-Georg-Garten
... seriöse musik für optimisten ... Harriet ... [mehr]17.06.2012
16:00 Uhr
***** 28. HarfArt Konzert ***** Glashaus im Staatspark Fürstenlager Bensheim/Auerbach
Maja Taube Klanggewebe Zu hören sind lauter Lieblingsstücke von mir auf ... [mehr]24.06.2012
16:00 Uhr
***** 29. HarfArt Konzert ***** Glashaus im Fürstenlager Bensheim/Auerbach
Oona Böken ... "Balkanharfenstraßenjazz" ... ... so könnte man es ... [mehr]15.07.2012
16:00 Uhr
***** 32. HarfArt Konzert ***** Glashaus im Fürstenlager Bensheim/Auerbach
Sonja & Heiko Fiedler Dialog zwischen Bariton und Harfe - eine wunderbare ... [mehr]22.09.2012
20:00 Uhr
***** 37. HarfArt Konzert ***** Glashaus im Fürstenlager Bensheim/Auerbach
Ute Steffan & Elke ... [mehr]09.11.2012
19:30 Uhr
***** 40. HarfArt Konzert ***** Kübelhaus im Prinz-Georg-Garten
2'ter Bal Folk (Tanz & Konzert) ... seriöse musik für optimisten ... [mehr]Herausgeber
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Sofa-Sozialstation im Martinsviertel
Internet: Melly Lehmann empfängt per Couchsurfing Gäste aus aller Welt – Michael Grundmanns schenkt per Freecycle... Wer ein Internet-Netzwerk eher defensiv nutzt, versteckt sich hinter einem Pseudonym und achtet darauf, gegenüber Unbekannten möglichst wenig Gesicht zu zeigen. Melly Lehmann ist da anders. Die 38 Jahre alte Darmstädterin strahlt von Bildern, die sie in der ganzen Welt zeigen und daheim auf dem Sofa mit ihrem Freund. Mehr noch: Lehmann stellt dieses Sofa im Martinsviertel der Welt als Schlafplatz zur Verfügung. Kostenlos und für jeden, der einen guten Eindruck macht. Melly Lehmann ist Couchsurferin.
Kompletter Artikel echo-online http://goo.gl/zp7i7
Internet: Melly Lehmann empfängt per Couchsurfing Gäste aus aller Welt – Michael Grundmanns schenkt per Freecycle... Wer ein Internet-Netzwerk eher defensiv nutzt, versteckt sich hinter einem Pseudonym und achtet darauf, gegenüber Unbekannten möglichst wenig Gesicht zu zeigen. Melly Lehmann ist da anders. Die 38 Jahre alte Darmstädterin strahlt von Bildern, die sie in der ganzen Welt zeigen und daheim auf dem Sofa mit ihrem Freund. Mehr noch: Lehmann stellt dieses Sofa im Martinsviertel der Welt als Schlafplatz zur Verfügung. Kostenlos und für jeden, der einen guten Eindruck macht. Melly Lehmann ist Couchsurferin.
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Donnerstag, 03. November 2011 um 19:45 Uhr
60 Jahre Wiederaufbau Martinskirche und Comeback
Martinskerb mehr Infos ... (PDF) > http://goo.gl/xGyy9
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Samstag, 23. Juli 2011 um 18:47 Uhr
Die Ploenniesstraße: Der Militär und der Mörtel
Anmutig, kurz und überbaut wurde die Ploenniesstraße nach nach einem Scharfschützenoffizier benannt
Seltsamer Mann, dieser Ploennies. Der Sohn des Hofmediziners August und der Lyrikerin und Erzählerin Louise von Ploennies lebte von 1828 bis 1871, war hochbegabt und geradezu bestürzend vielseitig – als Satiriker und Humorist, als Soldat gegen die Aufständischen im benachbarten Baden (1848/49), als Scharfschützenoffizier, als Waffennarr und streng fachwissenschaftlicher Militärschriftsteller.
Ludwig Wilhelm von Ploennies starb noch vor seiner fleißig und sehr erfolgreich dichtenden Mutter (1803-1872), erfuhr jedoch anders als diese gleich zwei Ehrungen: Zum einen erinnert jene Straße im westlichen Martinsviertel an ihn (seit 1921), zum anderen die „Von-Ploennies-Eiche“ zwischen den Hirschköpfen und dem Oberwaldhaus. Nun, die Welt ist,
wie sie ist: ungerecht.
Preisgekrönter Lückenschluss: Im Glashaus zwischen Bürgerhäusern residieren die Opus-Architekten. Foto: Claus Völker
Kompletter Artikel echo-online http://goo.gl/jImLZ
Anmutig, kurz und überbaut wurde die Ploenniesstraße nach nach einem Scharfschützenoffizier benannt
Seltsamer Mann, dieser Ploennies. Der Sohn des Hofmediziners August und der Lyrikerin und Erzählerin Louise von Ploennies lebte von 1828 bis 1871, war hochbegabt und geradezu bestürzend vielseitig – als Satiriker und Humorist, als Soldat gegen die Aufständischen im benachbarten Baden (1848/49), als Scharfschützenoffizier, als Waffennarr und streng fachwissenschaftlicher Militärschriftsteller.

Ludwig Wilhelm von Ploennies starb noch vor seiner fleißig und sehr erfolgreich dichtenden Mutter (1803-1872), erfuhr jedoch anders als diese gleich zwei Ehrungen: Zum einen erinnert jene Straße im westlichen Martinsviertel an ihn (seit 1921), zum anderen die „Von-Ploennies-Eiche“ zwischen den Hirschköpfen und dem Oberwaldhaus. Nun, die Welt ist,
wie sie ist: ungerecht.

Preisgekrönter Lückenschluss: Im Glashaus zwischen Bürgerhäusern residieren die Opus-Architekten. Foto: Claus Völker
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Donnerstag, 14. Juli 2011 um 19:38 Uhr
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